Systemische Therapie – gemeinsam neue Perspektiven entdecken
In der Systemischen Therapie schauen wir nicht nur auf einzelne Probleme, sondern auf die Beziehungen und Muster, die uns umgeben – in Familie, Partnerschaft oder Freundeskreis. Gemeinsam erkunden wir, wie alte Muster wirken und entwickeln Wege, die Ressourcen und Stärken sichtbar machen. So entsteht Raum für neue Perspektiven, Veränderung und positive Impulse im Alltag.

Das Familienbrett mit Figuren zum Aufstellen


Traumaspezifische Therapie – Heilung in sicherem Rahmen
Die moderne Traumatherapie zielt mit Hilfe hochwirksamer traumatherapeutischer Methoden darauf ab, die traumatischen Ereignisse zu verarbeiten sowie deren Folgen auf Gefühle, Körperreaktionen, Gedanken und Verhalten zu lindern.
Der Begriff Trauma bezeichnet eine seelische Erschütterung, die nach einem schwer belastenden Ereignis auftritt, das die Bewältigungsmöglichkeiten eines Menschen so deutlich übersteigt, dass intensive Zustände von Angst, Ohnmacht und Kontrollverlust entstehen und Überzeugungen über sich selbst wie die Welt nachhaltig erschüttert werden.
Die Folgen für die psychische Gesundheit können sehr komplex und langanhaltend sein und unterscheiden sich nach Häufigkeit und Art der traumatischen Ereignisse.
Traumasensibel bedeutet, eine Haltung von Feinfühligkeit, Sicherheit und Respekt, die Wissen über die Folgen von Traumata nutzt, um einen geschützten Raum zu schaffen und Kontrolle sowie Selbstbestimmung der Betroffenen zu fördern.

Systemische Sexualtherapie – gemeinsame Wege zu erfüllter Sexualität
Liebe, Lust und Sexualität gehören zum Leben.
Über die eigene Sexualität zu reden, ist trotzdem nicht so leicht.
Sexualität wird von jedem Menschen anders wahrgenommen: Was der Eine als lustvoll erlebt, ist für die Andere uninteressant und für den Dritten vielleicht abschreckend.
Lust und Sexualität sind so unterschiedlich, wie wir Menschen individuell sind.
Zudem verändert sich Sexualität, genauso wie der Körper, die Beziehungen und das Leben. Der Alltag, unerfüllter Kinderwunsch, Stress im Job, schwere Krankheiten oder das Älterwerden – das alles kann die eigene Sexualität beeinflussen und zu neuen Fragen führen.
In der Sexualität beeinflussen sich Körper und Geist wechselseitig.
Wenn Sie mehr Befriedigung in der Sexualität und Beziehung wünschen, reicht es deshalb nicht, nur über Sextechniken nachzudenken. Denn Sexualität wird nicht nur körperlich, sondern auch kognitiv und emotional erlebt.
In der Sexualtherapie betrachten wir daher sowohl den Körper als auch die Gedanken und Gefühle, die Ihre persönliche Sexualität bestimmen.


Therapie bei Neurodiversität – Ressourcen stärken, Vielfalt leben
Der Begriff der “Neurodiversität”, auch „Neurodivergenz„, erfreut sich sowohl umgangssprachlich als auch in Fachkreisen immer mehr an Popularität.
Grundsätzlich setzt sich der Begriff aus den Wörtern “neuro”, was eine Bezogenheit auf das Gehirn und das Nervensystem verdeutlicht, und “Diversität”, was so viel wie Vielfalt heißt, zusammen. Anders kann also auch von einer “Vielfalt des Gehirns” gesprochen werden.
Der Begriff der Neurodiversität erkennt an, dass Menschen mit neurologischen Unterschieden wie zum Beispiel Autismus, ADHS und Lernentwicklungsstörungen wie Lese- und Rechtschreibstörungen auch einzigartige Fähigkeiten und Stärken besitzen. Es wird also betont, dass es nicht notwendig ist, diese Unterschiede zu „heilen“ oder zu „normalisieren“. Vielmehr ist es wichtig, die individuellen Bedürfnisse und Potentiale neurodiverser Menschen zu validieren und zu fördern.
So kann ich Sie dabei unterstützen, Ihre neuronale Vielfalt in die Gesellschaft als ein Reichtum und Ressource einzubringen. Auch in der Partnerschaft können neurodiverse Anteile Spannungen und Missverständnisse erzeugen. Diese können gemeinsam betrachtet werden und zu einer kreativeren, abwechslungsreicheren und lebenswerteren Beziehung führen.
"Neurodiverse Gehirne sind wie ungewöhnliche Instrumente - schwierig zu stimmen, aber wunderschön, wenn sie spielen."
Therapie bei geschlechtlicher Vielfalt – Selbstakzeptanz und Orientierung finden
Gleich welchen Alters Sie sind – Sie sind trans*, inter* oder nicht-binär? Oder Sie sind sich nicht sicher? Es gibt Dinge, über die Sie mit Ihren Angehörigen oder anderen für Sie wichtigen Menschen (noch) nicht reden möchten? Vielleicht machen Sie sich Sorgen?
Sie finden in der Therapie einen Raum, wo Sie akzeptiert werden, in dem Ihre Themen kein Tabu sind und wo Sie respektiert werden, wie Sie sind. Sie können Ihre Fragen äußern, Abwägungen treffen, Ängste teilen und Ihr Bild von sich als trans*, inter* oder nicht-binär entwickeln und überprüfen.
Meine sexpositive Haltung bedeutet, die Differenz und Diversität von Lebensstilen, sexuellen Neigungen und Vorlieben wertzuschätzen und sie als Ressource zu begreifen. Wenn es um unsere Sexualität, unsere Geschlechtsidentität und unsere sexuelle Orientierung geht, gibt es in der Sexualwissenschaft keine Norm. Demnach sind die Zuordnungen „richtig“ und „falsch“ Bewertungen und moralische Vorstellungen, die sich Gesellschaften geben.
Die sexpositive Bewegung ermutigt Menschen, ihre authentische und gefühlte sexuelle Orientierung und Identität zu leben.
Wir lieben und wollen geliebt werden – egal ob jung, alt, dick, dünn, hetero- oder homosexuell, ob wir uns als Frau oder Mann fühlen, ob wir monogam oder polyamor leben: Wir alle sind auf der Suche nach erfüllenden und lustvollen Beziehungen.
